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Killes Boys
6Artikel
(Weitergeleitet von Genesis (Ichiji Masaru))

Vorlage:Infobox Charakter

[Genesis]

🧩 OOC-Profil

  • Ersteller: Kille
  • Server / Projekt: SCP:RP
  • Erstellt: 2024
  • Verbindungen: Sen Isshin

🧠 Persönlichkeit

Genesis ist ein Mann, der gelernt hat, in Fragmenten zu leben. Seine Persönlichkeit wirkt geordnet, aber nie wirklich ruhig – als würde unter jeder kontrollierten Bewegung ein Echo liegen, das er nicht hören will. Er denkt in Strukturen, Routinen und Präzision, als könne Disziplin die Erinnerung ersetzen. Das Ergebnis ist eine Form von Kälte, die nicht aus Gefühlslosigkeit, sondern aus Überforderung stammt. Er weiß, was Menschen von ihm erwarten – und erfüllt es mit einer Effizienz, die fast mechanisch wirkt. Doch hinter dieser disziplinierten Oberfläche liegt ein komplexes Verhältnis zwischen Schuld, Verantwortung und Identität: Genesis versteht sich nicht als Opfer seiner Vergangenheit, aber auch nicht als Held seiner Taten. Er ist das Produkt eines Systems, das ihn geformt, benutzt und archiviert hat – und das er nun selbst studiert wie ein Forscher, der versucht, seine eigene Struktur zu entschlüsseln.

Im Dienst ist er ein Inbegriff von Kontrolle. Er spricht wenig, handelt bedacht, und lässt keine Reaktion zu, die nicht beabsichtigt ist. Wo andere sich rechtfertigen, analysiert er; wo andere fühlen, beschreibt er. Diese emotionale Distanz verleiht ihm Autorität – und erschwert zugleich Nähe. Genesis führt durch Präsenz, nicht durch Lautstärke. Er stellt Fragen, die selten auf Antworten zielen, sondern auf die Beobachtung der Reaktion. Er liest Stille wie andere Sprache. Seine Entscheidungen sind methodisch, rational, und frei von impulsiven Elementen; doch das bedeutet nicht, dass sie frei von moralischem Gewicht sind. Jede Handlung wird reflektiert, nur nicht laut. Er weiß, dass seine Ruhe kein Frieden ist – sondern eine Form der Selbstdisziplin, die ihn funktional hält.

Moralisch bewegt sich Genesis im Spannungsfeld zwischen Lawful Neutral und Lawful Good. Sein Kompass ist nicht geprägt von Ideologie, sondern von Ordnung, Verantwortung und Zweckmäßigkeit. Er folgt Regeln, solange sie dem Erhalt des Systems dienen – nicht, weil er an sie glaubt, sondern weil er ohne sie nichts mehr wäre. Sein Sinn für Loyalität ist tief, aber niemals blind: Sie gilt nicht Institutionen, sondern Prinzipien – Effizienz, Integrität, Kontrolle. Menschen, die sich seiner Führung anvertrauen, behandelt er mit Respekt und Schutz, doch sobald die Struktur bricht, zieht er sich zurück. Für ihn ist Loyalität ein Vertrag, keine Emotion.

Psychologisch betrachtet zeigt Genesis ein seltenes Gleichgewicht aus analytischer Intelligenz und emotionaler Entfremdung. Er versteht die Mechanismen menschlicher Angst, Schuld und Macht – und bleibt zugleich außerhalb davon. Diese Beobachterrolle ist sein Schutz, aber auch seine Tragödie: Er kann verstehen, ohne zu fühlen, und fühlen, ohne es zuzulassen. Seine moralische Reflexion findet nicht in Worten, sondern in Handlungen statt – in der Art, wie er Entscheidungen trifft, Opfer bewertet oder Schweigen einsetzt, wenn andere reden würden. Genesis’ größte Stärke ist seine Stabilität; seine größte Schwäche, dass sie ihm irgendwann den Zugang zu sich selbst nimmt.

Er ist ein Mann, der lebt, als wäre er ein Nachtrag in einer Akte – methodisch, präzise, mit der ständigen Frage, ob aus dem, was man ihm nahm, noch etwas Eigenes werden kann.


📜 Herkunft / Biografie

Kindheit und frühes Leben

Ichiji Masaru wurde am 17. Mai 1998 in Sapporo, Japan, geboren. Er wuchs in einem Haushalt mit seiner Mutter Hiroko (Grundschullehrerin) auf; sein Vater Kiyoshi gilt als verstorben — die Umstände seines Todes sind in den Akten unklar und nicht vollständig aufgeklärt. Frühe Beschreibungen seines Verhaltens weisen auf eine ruhige, pflichtbewusste Kindheit hin: Masaru zeigte früh Disziplin, eine Neigung zur Präzision und ein ausgeprägtes Pflichtgefühl gegenüber Verantwortlichkeiten. Kontakte außerhalb der Familie blieben begrenzt; seine emotionale Entwicklung wird in späteren Gutachten wiederholt als „reserviert“ und von einer früh einsetzenden Neigung zur Selbstkontrolle charakterisiert.

Werdegang

Masaru trat in die Japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte (JSDF) ein und wurde 2013 Rekrut; er schloss sich bald der Spezialeinheit „Tengu“ an. Während seiner militärischen Laufbahn wurde er als Scharfschütze und Taktiker ausgebildet und an Einsätzen in mehreren Regionen beteiligt (u. a. Okinawa, Afghanistan, Syrien). 2019 kam es zu dem entscheidenden Vorfall in Afghanistan: Masaru wurde unwissentlich in eine Operation eingebunden, die den Einsatz einer experimentellen chemischen Substanz beinhaltete; das Team wurde großteils getötet. Anschließend wurde Masaru beschuldigt, sein Team im Stich gelassen zu haben; ein Militärgericht verurteilte ihn — unter fragwürdigen Umständen — zum Tode. Trotz der psychischen Auswirkungen dieses Ereignisses — Dissoziation, Schuldkonflikte und hohe kognitive Kontrolle unter Stress — zeigte Masaru weiterhin funktionale Leistungsfähigkeit. 2021 wurde er für die MTF Alpha-1 „Red Right Hand“ rekrutiert und erhielt dort den Codenamen Genesis. Innerhalb der Foundation etablierte er sich als analytischer, kontrollierter Operateur mit herausragenden Fähigkeiten in Aufklärung, Präzisionseinsatz und taktischer Planung.

Gegenwart

Genesis dient als eines der zwei stellvertretenden Leitungsmitglieder der MTF Alpha-1 „Red Right Hand“. In dieser Rolle übernimmt er operative Leitung, Aufklärung und taktische Koordination bei risikobehafteten Einsätzen. Seine Arbeitsweise ist geprägt von Disziplin, methodischer Kälte und einem ausgeprägten Bedürfnis nach Ordnung; er führt durch Präsenz, Beobachtung und präzise Entscheidungsfindung. Psychologisch bleibt er von den traumatischen Erlebnissen gezeichnet — Schuldgefühle und Identitätsfragen sind Dauerthemen, die er intern verarbeitet, ohne sie nach außen deutlich zu zeigen.

Letztes bekanntes Ereignis: Bei einer Operation gab sich Genesis – als Teil einer taktischen Irreführung – als die Präsenzfigur Zeta-2 aus. Der Einsatz führte zu einer direkten Konfrontation mit dem echten Zeta-2; das Gespräch offenbarte komplexe Spannungen um Anerkennung, Ersetzbarkeit und Loyalität. Genesis dokumentierte die Begegnung und bewertete das Auftreten Zeta-2s sowohl als potenzielles Risiko als auch als psycho-empathischen Hinweis auf eigene Vulnerabilitäten. Sein Status nach dem Einsatz ist weiterhin aktiv; interne Berichte verweisen auf eine sorgfältige Bewertung der taktischen und psychologischen Implikationen des Vorfalls.


⚙️ Fähigkeiten und Eigenschaften

Physisch:

Genesis verfügt über ausgezeichnete körperliche Kondition und taktisch trainierte Ausdauer, die über dem militärischen Durchschnitt liegt. Seine Reaktionsgeschwindigkeit ist präzise und ökonomisch; Bewegungen erfolgen kontrolliert, fast mechanisch, mit minimaler Energieverschwendung. Als ehemaliger Scharfschütze besitzt er hohe Zielgenauigkeit, ruhige Atemkontrolle und eine ausgeprägte Belastungstoleranz unter Druck. Nahkampftechniken und Selbstverteidigung sind auf Effizienz ausgerichtet – er bevorzugt kurze, kalkulierte Bewegungen über rohe Kraft. Verletzungen oder Erschöpfung beeinflussen sein Entscheidungsverhalten kaum sichtbar; Schmerz wird kognitiv kompartmentalisiert.

Taktisch:

Genesis denkt in Mustern, nicht in Momenten. Seine Entscheidungsfindung folgt einem logischen Algorithmus: Lageerfassung, Wahrscheinlichkeitsbewertung, Handlung. Unter Stress bleibt seine Analysefähigkeit erhalten, wodurch er als verlässlicher Koordinator in chaotischen Situationen gilt. Er kombiniert operative Strenge mit psychologischer Beobachtung, erkennt Muster im Verhalten von Gegnern und Verbündeten und nutzt sie zur Kontrolle der Dynamik im Feld. Seine Planungen sind selten improvisiert, aber immer anpassungsfähig – jede Aktion ist Teil eines größeren Schemas.

Psychologisch:

Er zeigt außergewöhnliche emotionale Kontrolle. Affekte werden nicht unterdrückt, sondern präzise reguliert. Genesis kann Täuschung und Wahrheit simultan halten, was ihn zu einem effektiven Vernehmer, Beobachter und Undercover-Agenten macht. Trotz dieser Stärke ist seine emotionale Distanz zugleich seine größte Schwäche – Empathie existiert bei ihm eher als kognitive Fähigkeit denn als spontanes Gefühl. Dissoziative Tendenzen nach dem Afghanistan-Vorfall haben seine Fähigkeit zur Selbstreflexion vertieft, aber ihn auch entfremdet. Er verarbeitet moralische Konflikte still, über Rituale, Routinen und gedankliche Struktur.

Sozial:

Im direkten Kontakt ist Genesis ruhig, formell und selten impulsiv. Er kommuniziert mit kontrollierter Präzision, wählt Worte als Werkzeuge, nicht als Ausdruck. Unterstellte beschreiben seine Führungsweise als sachlich, unaufgeregt und respektvoll – mit gelegentlichen Momenten unerwarteter Empathie. Trotz seiner distanzierten Art erzeugt er Vertrauen durch Berechenbarkeit und Haltung. In höherer Kommunikation zeigt er taktische Diplomatie: Er widerspricht, ohne zu provozieren, und argumentiert mit Fakten statt Emotionen. Humor ist selten, aber gezielt eingesetzt – meist, um Spannung zu brechen oder Dominanz subtil zu markieren.